Ihr Herz braucht mehr als nur gute Blutdruckwerte

Seit Jahrzehnten hören Menschen mit Herz- und Blutdrucksorgen fast immer dieselben Ratschläge: weniger Salz, mehr Bewegung, Gewicht im Blick behalten, Tabletten regelmäßig einnehmen. Vieles davon hat seine Berechtigung. Doch ich sage Ihnen heute ganz offen: Das ist nicht die ganze Geschichte. Denn Ihr Herz lebt nicht allein von Blutdruckwerten und Cholesterinzahlen. Es braucht Energie. Es braucht gut arbeitende Zellkraftwerke. Es braucht elastische Gefäße, eine ruhige Entzündungslage und Nährstoffe, die im Körper wirklich ankommen. Hier erfahren Sie, welche drei Blutdruck- und Herzhelfer ich mir bei Menschen ab 50 besonders genau ansehe – vor allem dann, wenn Müdigkeit, geringe Belastbarkeit, Muskelschmerzen unter Statinen oder steifere Gefäße den Alltag bremsen.

Seit Jahrzehnten hören Menschen mit Herz- und Blutdrucksorgen fast immer dieselben Ratschläge: weniger Salz, mehr Bewegung, Gewicht im Blick behalten, Tabletten regelmäßig einnehmen. Vieles davon hat seine Berechtigung. Doch ich sage Ihnen heute ganz offen: Das ist nicht die ganze Geschichte. Denn Ihr Herz lebt nicht allein von Blutdruckwerten und Cholesterinzahlen. Es braucht Energie. Es braucht gut arbeitende Zellkraftwerke.

Es braucht elastische Gefäße, eine ruhige Entzündungslage und Nährstoffe, die im Körper wirklich ankommen.

Hier erfahren Sie, welche drei Blutdruck- und Herzhelfer ich mir bei Menschen ab 50 besonders genau ansehe – vor allem dann, wenn Müdigkeit, geringe Belastbarkeit, Muskelschmerzen unter Statinen oder steifere Gefäße den Alltag bremsen.

Die Geschichte von Herrn D.: Wenn das Herz nicht mehr Schritt hält

Nennen wir ihn Herrn D. Er war früher sportlich, beweglich, voller Pläne. Im Ruhestand wollte er endlich das tun, wovon er lange geträumt hatte: fliegen lernen.

Dann kam die Diagnose: Bluthochdruck, koronare Herzkrankheit, dazu eine Herzschwäche. Es folgten Medikamente, Eingriffe, Stents und engmaschige Kontrollen. Medizinisch war vieles davon wichtig und notwendig. Doch Herr D. fühlte sich trotzdem nicht wie früher. Er war erschöpft, nahm zu und verlor Stück für Stück Vertrauen in seinen Körper.

Solche Geschichten berühren mich, weil viele Menschen dann glauben: „Mein Herz ist eben alt geworden.“ Dabei fehlt dem Herzen manchmal nicht nur Training. Es fehlt Zellenergie. Und genau hier beginnt ein Bereich, über den viel zu wenig gesprochen wird.

CoQ10: Geben Sie Ihren Herzzellen neue Energie

Ihr Herz arbeitet Tag und Nacht. Dafür verbraucht es enorme Mengen Energie. Diese Energie entsteht in den Mitochondrien, den winzigen Kraftwerken Ihrer Zellen. Coenzym Q10 spielt dort eine Schlüsselrolle.

Mit den Jahren sinkt der körpereigene CoQ10-Spiegel. Bei Herzschwäche und koronarer Herzkrankheit zeigen Untersuchungen ebenfalls niedrige Werte. Statine, also Cholesterinsenker, senken den CoQ10-Spiegel im Blut zusätzlich. Genau deshalb gehört CoQ10 bei vielen Menschen ab 50 auf die Prüfliste – besonders bei Müdigkeit, Muskelschmerzen oder nachlassender Belastbarkeit.

Mein Tipp: So dosieren Sie CoQ10 richtig

Nehmen Sie CoQ10 immer zu einer Mahlzeit mit Fett, zum Beispiel zu Eiern, Joghurt mit Nüssen, Avocado, Olivenöl oder fettem Seefisch. 100 mg täglich eignen sich als Einstieg, wenn Sie Ihr Herz und Ihre Zellenergie gezielt unterstützen möchten. 200 mg täglich sind dann angebracht, wenn Sie ein Statin einnehmen und über Muskelschmerzen, Schwäche oder ungewöhnliche Müdigkeit berichten. 300 mg täglich, aufgeteilt in 100 mg dreimal täglich, entspricht einer wichtigen Studiendosis aus der Herzschwäche-Forschung. Diese Dosierung gehört bei bestehender Herzschwäche allerdings in ärztliche Begleitung. Greifen Sie bevorzugt zu Ubiquinol. Diese aktive Form von CoQ10 nimmt der Körper meist besser auf als herkömmliches Ubichinon.

Mein Tipp:

Unterstützen Sie Ihren Körper vor allem mit hochdosierten Omega-3-Fettsäuren (DHA und EPA) für Herz- und Gehirngesundheit sowie ausreichend Coenzym Q10 zur Unterstützung Ihrer Zellenergie und als Antioxidans, z. B. mit dem Immunsystem-Power-Bundle

Vitamin K2: Lenken Sie Calcium in die richtige Richtung

Calcium gehört in Knochen und Zähne – nicht in die Gefäßwand. Genau hier kommt Vitamin K2 ins Spiel. Es aktiviert Eiweiße, die am Calcium-Stoffwechsel beteiligt sind. Vereinfacht gesagt: K2 hilft Ihrem Körper dabei, Calcium besser dorthin zu bringen, wo es gebraucht wird.

Für Menschen mit Bluthochdruck ist das besonders interessant. Denn steifere Arterien erhöhen den Widerstand im Gefäßsystem. Ihr Herz arbeitet dann gegen mehr Druck an. Elastischere Gefäße entlasten Ihr Herz und verbessern den Blutfluss.

Studien zur Gefäßsteifigkeit arbeiteten mit Vitamin K2 als MK-7 in einer Dosis von 180 Mikrogramm täglich.

Mein Tipp: So nehmen Sie Vitamin K2 sinnvoll ein

Nehmen Sie täglich 180 Mikrogramm Vitamin K2 als MK-7 zu einer fetthaltigen Mahlzeit ein. Gut passt es zum Mittag- oder Abendessen, wenn dort etwas Olivenöl, Ei, Käse, Nüsse, Avocado oder Fisch enthalten ist. Achten Sie auf die Form MK-7. Diese Form bleibt länger im Körper verfügbar und eignet sich deshalb gut für die tägliche Einnahme.

Über die Ernährung finden Sie Vitamin K2 vor allem in fermentierten Lebensmitteln und in tierischen Produkten aus guter Haltung. Besonders viel K2 steckt in Natto, einem japanischen Gericht aus fermentierten Sojabohnen. Für viele deutsche Küchen bleibt der Geschmack allerdings gewöhnungsbedürftig. Eine MK-7-Ergänzung fügt sich meist leichter in den Alltag ein.

Achtung: Vorsicht bei Marcumar, Falithrom und Warfarin

Nehmen Sie Marcumar, Falithrom oder Warfarin? Dann starten Sie Vitamin K2 nicht eigenständig. Diese Medikamente wirken über den Vitamin-K-Stoffwechsel. Veränderte Vitamin-K-Mengen verändern Ihre Gerinnungswerte. Besprechen Sie K2 in diesem Fall immer ärztlich und lassen Sie INR- beziehungsweise Quick-Werte kontrollieren.

Acetyl-L-Carnitin: Unterstützen Sie den Kraftstofftransport in Ihren Zellen

Ihr Herz verbrennt vor allem Fettsäuren. Dafür müssen diese Fettsäuren in die Mitochondrien gelangen. Genau bei diesem Transport spielt Carnitin eine wichtige Rolle.

Acetyl-L-Carnitin ist eine besondere Form, die der Körper gut verwertet. Es unterstützt den Energiestoffwechsel und interessiert Forscher seit Jahren im Zusammenhang mit Zellenergie, Müdigkeit und altersbedingter Leistungsschwäche.

Mein Tipp: So dosieren Sie Acetyl-L-Carnitin

Starten Sie mit 500 mg Acetyl-L-Carnitin morgens nüchtern. Vertragen Sie diese Menge gut, steigern Sie nach einigen Tagen auf 500 mg morgens und 500 mg mittags. Als Zieldosis eignen sich 1.000 bis 1.500 mg Acetyl-L-Carnitin täglich, aufgeteilt auf zwei Einnahmen.

Nehmen Sie Acetyl-L-Carnitin nicht spät am Abend. Manche Menschen fühlen sich dadurch wacher und schlafen unruhiger. Achten Sie beim Kauf auf Acetyl-L-Carnitin oder L-Carnitin. Meiden Sie Produkte mit D,L-Carnitin. Die D-Form ist synthetisch und für diesen Zweck nicht sinnvoll.

Achtung!

Sprechen Sie Carnitin vorher ärztlich ab, wenn Sie eine Nierenerkrankung, Epilepsie, eine Neigung zu Krampfanfällen oder viele Medikamente einnehmen. Stoppen Sie die Einnahme bei Unruhe, Durchfall, Bauchkrämpfen oder ungewöhnlichem Körpergeruch.

Mein Fazit für Sie

Ihr Herz braucht mehr als Disziplin. Es braucht Energie, Schutz und die richtigen Baustoffe. CoQ10, Vitamin K2 und Acetyl-L-Carnitin gehören zu den spannendsten Nährstoffen, wenn Sie Herzgesundheit ab 50 bestmöglich unterstützen möchten.

Tipp:

Für eine permanente Versorgung mit allen Vitaminen und Wirkstoffen für einen gesunden Blutdruck ist z. B. Sangioton Extra sehr gut geeignet.

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