Mehr als Sonnencreme: So schützen Sie Ihre Haut vor UV-Schäden

Mehr als Sonnencreme: So schützen Sie Ihre Haut vor UV-Schäden

Die Sonne tut gut. Sie wärmt, hebt die Stimmung und hilft Ihrem Körper bei der Bildung von Vitamin D. Doch Ihre Haut vergisst keinen Sonnenbrand. Sie merkt sich Sommer im Garten, Urlaube am Meer, Solariumbesuche und viele Jahre ohne konsequenten Schutz. Gerade ab 50 zeigen sich diese Spuren deutlicher. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihr Hautkrebsrisiko senken, worauf Sie bei Hautveränderungen achten und welche Nährstoffe Ihre Haut von innen stärken.

Die Sonne tut gut. Sie wärmt, hebt die Stimmung und hilft Ihrem Körper bei der Bildung von Vitamin D. Doch Ihre Haut vergisst keinen Sonnenbrand. Sie merkt sich Sommer im Garten, Urlaube am Meer, Solariumbesuche und viele Jahre ohne konsequenten Schutz. Gerade ab 50 zeigen sich diese Spuren deutlicher. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihr Hautkrebsrisiko senken, worauf Sie bei Hautveränderungen achten und welche Nährstoffe Ihre Haut von innen stärken.

Warum Hautkrebs so tückisch ist

Hautkrebs gehört in Deutschland zu den häufigsten Krebserkrankungen. Besonders verbreitet ist der weiße Hautkrebs. Dazu zählen das Basalzellkarzinom und das Plattenepithelkarzinom. Beide entstehen bevorzugt an Sonnenstellen: Gesicht, Ohren, Kopfhaut, Nacken, Schultern, Handrücken und Unterarme.

Das Basalzellkarzinom wächst meist langsam, zerstört aber umliegendes Gewebe. Typisch sind glänzende Knötchen, Krusten oder kleine Wunden, die nicht abheilen. Das Plattenepithelkarzinom beginnt häufig als raue, schuppige Stelle. Viele Betroffene spüren diese Fläche eher, als dass sie sie sehen.

Der schwarze Hautkrebs, das Melanom, ist gefährlicher. Achten Sie auf Muttermale, die sich verändern: ungleichmäßige Form, ausgefranste Ränder, mehrere Farben, Wachstum, Juckreiz, Blutung oder Nässen. Solche Zeichen gehören zeitnah in hautärztliche Hände.

Schützen Sie Ihre Haut und Ihr Leben

Sonnencreme ist wichtig, aber sie ersetzt keinen Rundumschutz. Schauen Sie im Sommer auf den UV-Index. Ab Wert 3 braucht Ihre Haut Schutz. Tragen Sie Hut, Sonnenbrille und dicht gewebte Kleidung. Meiden Sie die starke Mittagssonne und nutzen Sie Schatten bewusst.

Wählen Sie zudem eine Sonnencreme mit UVA- und UVB-Schutz, am besten LSF 30 oder 50. Tragen Sie sie großzügig auf Gesicht, Ohren, Hals, Nacken und Handrücken auf. Bei empfindlicher Haut eignen sich mineralische Filter wie Zinkoxid oder Titandioxid besonders gut.

Mein Tipp

Fotografieren Sie auffällige Muttermale einmal im Monat bei gleichem Licht. Bitten Sie einen vertrauten Menschen um einen Blick auf Rücken, Nacken, Ohren und Kopfhaut. So erkennen Sie Veränderungen früher. Ab 35 bezahlt die gesetzliche Krankenkasse alle zwei Jahre ein Hautkrebs-Screening. Nutzen Sie diesen Termin.

Stärken Sie Ihre Haut von innen

Antioxidantien ersetzen keinen Sonnenschutz. Aber sie unterstützen die Hautzellen im Umgang mit UV-Stress.

  • Besonders interessant ist Lycopin aus erhitzten Tomaten. Studien nutzten etwa 40 g Tomatenmark täglich mit 10 g Olivenöl über 10 Wochen. Das liefert rund 16 mg Lycopin.
  • Grünes Blattgemüse wie Spinat, Feldsalat, Grünkohl und Petersilie liefert Lutein und Zeaxanthin. Planen Sie täglich zwei große Handvoll ein, immer mit etwas Fett, etwa Olivenöl oder Nüssen.
  • Grüner Tee bringt Catechine. Trinken Sie täglich 2 bis 3 Tassen.
  • Für Menschen mit wiederholtem weißem Hautkrebs oder vielen aktinischen Keratosen ist Nicotinamid, eine Form von Vitamin B3, interessant. In Studien wurden 500 mg zweimal täglich eingesetzt. Besprechen Sie diese Einnahme mit Ihrem Hautarzt, besonders bei Leber- oder Nierenerkrankungen und bei regelmäßiger Medikamenteneinnahme.

Achtung!

Sonnenkapseln, Pflanzenstoffe und Vitamine ersetzen keinen Schutz vor UV-Strahlung. Auch „natürliche Krebsstopper“ gehören kritisch betrachtet. Eine Hautstelle, die wächst, blutet, krustet, juckt oder nicht abheilt, braucht eine ärztliche Untersuchung.

Mein Fazit für Sie

Ihre Haut braucht keine Angst vor der Sonne, sondern kluge Fürsorge. Schützen Sie sich mit Schatten, Kleidung, Hut, Sonnenbrille und guter Sonnencreme. Stärken Sie Ihre Haut zusätzlich mit Tomatenmark, Olivenöl, grünem Gemüse und grünem Tee. Prüfen Sie Ihre Haut regelmäßig. So verbinden Sie Lebensfreude im Licht mit echtem Schutz.

P.S:

Und falls Sie sich trotz aller Vorsicht doch einmal einen Sonnenbrand eingefangen haben: Pflegen Sie die gereizte Haut sanft und unterstützen Sie die Regeneration mit Lyto B12 Salbe. Tragen Sie sie dünn auf die betroffene Stelle auf und gönnen Sie Ihrer Haut anschließend konsequent Schatten, Ruhe und leichte Kleidung.

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