Wenn jedes Kilo zäher runter geht als früher, klingt die Keto-Diät verlockend: Brot, Nudeln, Kartoffeln und Zucker verschwinden fast vollständig, Fett und Eiweiß übernehmen. Viele meiner Leser fragen mich: Ist das der beste Weg zu weniger Gewicht? Ich sage Ihnen, warum weniger Körperfett nicht automatisch bessere Stoffwechselwerte und weniger Gewicht bedeuten – und warum Sie beim Abnehmen auch an Ihre Darmbakterien denken sollten.
3 Ernährungsformen im direkten Vergleich
Britische Forscher teilten für eine Studie 60 gesunde Erwachsene in drei Gruppen ein; 45 beendeten die zwölf Wochen.
Gruppe eins aß wie zuvor, Gruppe zwei begrenzte freien Zucker auf weniger als fünf Prozent der Energie. Gruppe drei, die Keto-Gruppe, nahm höchstens 50 Gramm Kohlenhydrate täglich auf.
Die Kilos gingen – doch nicht alle Werte verbesserten sich
Die Teilnehmer in Gruppe 2 und 3 verloren Körperfett. Bei den Blutfetten und der Darmflora zeigten sich jedoch deutliche Unterschiede.
In der zuckerarmen Gruppe lag das ungünstige LDL-Cholesterin nach zwölf Wochen im Durchschnitt 0,5 mmol/l niedriger als in der Vergleichsgruppe. Die Zusammensetzung der Darmbakterien blieb nahezu unverändert.
Bei der Keto-Gruppe stiegen nach vier Wochen zunächst das Gesamtcholesterin und die Zahl der Fettpartikel, die die Gefäße belasten. Bis zum Ende der Studie hatten sich beide Werte wieder an die Vergleichsgruppe angeglichen. Zwei Nachteile blieben jedoch bestehen: Die Triglyzeride waren weiterhin erhöht. Außerdem stieg der Blutzucker nach einer kohlenhydrathaltigen Testmahlzeit stärker an. Der Körper kam mit den Kohlenhydraten also weniger gut zurecht.
Was den Darmbakterien unter Keto fehlte
Warum gingen die nützlichen Bifidobakterien zurück? Ein Blick in die Ernährungstagebücher liefert die Erklärung: Die Keto-Gruppe kam nur auf 15 Gramm Ballaststoffe täglich – 40 Prozent weniger als die Vergleichsgruppe.
Bifidobakterien benötigen Ballaststoffe als Nahrung. Sinkt die Zufuhr, geht auch ihre Zahl zurück. Einen Darmschaden beweist die Studie damit nicht. Für Ihren Speiseplan bedeutet das jedoch: Planen Sie trotz weniger Kohlenhydrate gezielt ballaststoffreiche Lebensmittel wie Gemüse, Nüsse und Samen ein. So bleiben Ihre Darmbakterien gut versorgt.
Mein Tipp
Testen Sie zunächst zwölf Wochen die erfolgreiche Zuckerbremse. Bei 2.000 Kilokalorien entsprechen fünf Prozent höchstens 25 Gramm freiem Zucker täglich. Dazu zählen zugesetzter Zucker, Honig, Sirup und Saft – nicht der Zucker im ganzen Apfel. Essen Sie zugleich 25 bis 29 Gramm Ballaststoffe und 30 Gramm ungesalzene Nüsse täglich.
Beispiele
· 70 Gramm Haferflocken, eine große Birne, 150 Gramm gekochte Linsen und 30 Gramm Mandeln liefern zusammen rund 29 Gramm.
· Alternativ ergeben 100 Gramm Vollkorn-Roggenbrot, 120 Gramm gekochte Kichererbsen, 200 Gramm Brokkoli und ein mittelgroßer Apfel etwa 27 Gramm. Je nach Sorte und Zubereitung schwanken die Werte leicht.
Gezielte Begleitung für Ihre Abnehmphase
Für zusätzliche Unterstützung begleitet Sie Keto Magic slim mit Pflanzenextrakten, Cayennepfeffer, Cholin, Inositol, Chrom und Riboflavin. Chrom trägt zu einem normalen Stoffwechsel von Makronährstoffen und zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutzuckerspiegels bei; Cholin unterstützt einen normalen Fettstoffwechsel.
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Mein Fazit für Sie
Eine ketogene Diät senkt das Körperfett, verändert aber Blutfette, Zuckerverarbeitung und Darmbakterien. Weniger freier Zucker erzielte ebenfalls einen Fettverlust, senkte das LDL und schonte die Darmflora. Daher empfehle ich Ihnen diesen Weg als ersten Schritt, wenn Sie Gewicht verlieren möchten.

